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Studien zeigen: ePA erhält Aufwind
03.08.2026 | Aktuelle Umfragen zeigen spürbaren Mehrwert der elektronischen Patientenakte für Versorgung und Versicherte

Zwei im Juli veröffentlichte Studien zeigen: Die elektronische Patientenakte (ePA) kommt zunehmend in der Versorgungsrealität an. Sowohl Leistungserbringende als auch Versicherte sehen konkrete Vorteile – insbesondere mit Blick auf künftige Ausbaustufen wie den elektronischen Medikationsplan (eMP).

Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass 80 Prozent der Versicherten es gut finden, dass behandelnde Praxen oder Kliniken auf ihre elektronische Patientenakte zugreifen können. 60 Prozent des Fachpersonals sagt, dass die Patienteninformationen seit Einführung der elektronischen Patientenakte umfassender sind. 92 Prozent der Apotheken sagen, dass sie Informationen so schneller bekommen.

Im TI-Atlas 2026 der gematik steht die Perspektive der Leistungserbringenden im Mittelpunkt. Die Ergebnisse zeigen: Eine Mehrheit bewertet die ePA als wichtigen Baustein für eine bessere medizinische Versorgung. So nutzen laut Studie bereits 70 % der Arztpraxen die ePA intensiv. Auch die Stabilität der Telematikinfrastruktur wird durch die Einführung des TI-Gateways von vielen Leistungserbringenden positiver wahrgenommen.

Ein besonders wichtiger nächster Schritt ist der elektronische Medikationsplan. Die gematik hält fest, dass viele Leistungserbringende hier deutliche Verbesserungen erwarten: vollständigere und aktuellere Informationen, Zeitersparnis im Arbeitsalltag und vor allem mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie. Mehr Informationen zum Medikationsplan gibt es hier

90 Prozent der Versicherten finden den elektronischen Medikationplan in der elektronischen Patientakte sehr gut oder gut.

Auch Versicherte bewerten den elektronischen Medikationsplan überwiegend positiv. Laut einer Forsa-Umfrage des AOK-Bundesverbandes vom 14. Juli 2026 begrüßen 90 Prozent der Befragten seine Einführung. „Der elektronische Medikationsplan ist eine wichtige Ergänzung und wird den Nutzwert der elektronischen Patientenakte für die Versicherten ganz entscheidend erhöhen“, betont die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann. Es habe sich schon bei der automatisch aus dem E-Rezept heraus befüllten Medikationsliste in der ePA gezeigt, welchen großen Mehrwert diese biete, weil sie allen behandelten Ärztinnen und Ärzten einen Überblick über die verschriebene Medikation ermögliche. 

Die Studien machen deutlich: Die ePA bietet spürbare Mehrwerte für die Versorgung und kann dazu beitragen, Informationen besser verfügbar zu machen, Abläufe zu erleichtern und die Sicherheit für Patient*innen zu erhöhen. Mit der „AOK Mein Leben"-App gestalten wir bei AOK connect diese Entwicklung für die gesamte AOK-Gemeinschaft und ihre Versicherten aktiv mit – sicher, nutzerorientiert und zukunftsfähig.

Mehr zur Umfrage des AOK-Bundesverbands findet sich hier. Weitere Informationen zum TI-Atlas 2026 gibt es auf der Website der gematik